Butterfly Effect
Als den Butterfly Effect bezeichnet man die Theorie, nach der ein einziger Flügelschlag eines Schmetterlings einen Orkan auslösen kann - die Chaostheorie. Blickt man auf die Anfänge der Veranstaltungsreihe Butterfly Effect zurück, erweist sich dieser Name als äußerst passend.
»Nur Geburtstag feiern« wollten die Veranstalter Tawan Tehrani und Felix Brandts als plötzlich mehr als 800 Freunde und Bekannte vor den Türen des eigens angemieteten Clubs standen. Aus einem kleinen Event für den Freundeskreis wurde eine der erfolgreichsten Veranstaltungsreihen Berlins. Inzwischen nennen sie ihre Partys »Butterfly Effect«.
Zwar sind die Besucherzahlen mittlerweile um Einiges gestiegen, das Konzept, mit Freunden zu feiern, ist jedoch geblieben. »Uns ist etwas gelungen, was den meisten Labels fehlt. Wir bringen Ost- und Westszene zusammen. Während viele Partys ihre festgefahrene Klientel bedienen, eint unsere Gäste mehr als sie voneinander unterscheidet: Alle wollen entspannt, friedlich und ausgelassen feiern« erklärt Tawan Tehrani. Ein Grundsatz, der einfacher nicht sein könnte und wohl gerade deshalb Vater des Erfolgs von Butterfly Effect ist.
Fragt man Felix Brandts nach der Zielgruppe von Butterfly Effect, hört man schnell heraus, wie schwer sich die Veranstalter mit diesem Begriff tun: »Die Berliner lassen sich schwer und ungern in Schubladen stecken. Und wir feiern sozusagen »Schubladen-frei«. Uns ist es wichtig, dass wir etwas Neues machen, alte Grenzen durchbrechen und stets dynamisch bleiben.«
Dass dieses Credo mehr als nur ein öffentlichkeitswirksamer Slogan ist, lässt sich leicht an den ständig wechselnden Locations von Butterfly Effect aufzeigen. Mit dem Spindler & Klatt in Kreuzberg, dem Weekend und dem Rodeo in Mitte oder Off-Locations wie der Beletage der ehemaligen Dänischen Botschaft, hat Butterfly Effect es geschafft, sich von Orten und einer spezifischen Zielgruppe zu emanzipieren.
Und obwohl Butterfly Effect inzwischen eine feste und eigenständige Größe im Berliner Nachtleben ist, gibt es in der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Berliner Clubs keine Revierstreitigkeiten. »Im besten Fall entsteht eine klassische Win-Win-Situation. Club und Label profitieren. Wenn man vertrauensvoll miteinander umgeht, sich abspricht und am Ende eine Party dabei herauskommt, die erfolgreich und repräsentativ für Club und Veranstalter ist, können doch alle nur gewinnen.«
Mit seiner starken Auswahl an Locations, dem beständig überzeugendem Booking internationaler DJs und einer sympathischen Mischung von Gästen, hat sich Butterfly Effect im Berliner Nachtleben etabliert.
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